Ich sehe da einen Zusammenhang. Gerade weil wir Facebook nicht mehr missen möchten bzw. können haben wir eine kritische Haltung. Facebook wird zunehmend Teil einer (kommunikativen) Grundversorgung. Wäre dem nicht so, wären wir längst alle weg. Stattdessen sind wir besonders kritisch, weil das Verhalten von Facebook direkt Auswirkungen auf unsere tägliche Kommunikation hat.
Eric Schmid meinte neulich, dass Leute, die ein Problem mit der Klarnamenpolitik von Google+ haben, doch woanders hingehen könnten. Das spielt die eigene Rolle herunter. In einem Land wie unserem, wo Google 98% des Suchmaschinenmarkts beherrscht, haben wir nicht unbedingt eine Wahl, wenn wir beeinflussen wollen, was über uns gefunden werden kann.